Rückblicke & Archiv

  • Geschrieben von Eva & Christoph

Bericht vom Ansegeln 14. April 2019

Der erste Blick aus dem Fenster offenbarte uns ein variantenreiches Frühstück: kleine Schneeflocken wirbelten auf der Terrasse umher und das Thermometer zeigte 2° an! Zur Diskussion stand zuerst die Art des Fortbewegungsmittels (segeln wir wirklich, oder fahren wir mit dem Bus ans Ansegeln?), danach die Kleiderfrage und zu guter Letzt die Zeit, die noch für das offizielle Frühstück übrig bleiben würde.

Wir entschieden uns für die romantische Überfahrt nach Hintermeggen mit unserem „Häxli“. Dick eingepackt in Thermounterwäsche, Skikleider und Ölzeug kamen wir im Hafen an und schauten uns nach weiteren Segelbooten um. Insbesondere Fredys Boot müsste auf dem See zu sehen sein, denn es gibt wohl kaum irgendetwas, was Fredy davon abhalten könnte, mit seiner J70 in See zu stechen.

Aber wir sahen kein einziges Segelschiff auf dem See und dachten lange Zeit, wir wären die Einzigen, die das Ansegeln wörtlich genommen hatten. Die Überfahrt verlief dank mässiger Bise recht zügig, aber ziemlich kalt.RGV CCS Ansegeln 2019

Im Hafen Hintermeggen erwartete uns bereits ein Grüppchen von 14 Kolleginnen und Kollegen beim Apéro, wie immer reichhaltig und liebevoll von Marie-Theres und Hampi bereitgestellt. Heinz sogar ganz wettergerecht mit Skibrille und Skistöcken! Tatsächlich war auch Fredy mit dem Boot da, er war jedoch eine Stunde vor uns aufgebrochen und hatte somit dank noch besseren Windverhältnissen unter Genaker alles segeln können. Auch andere wagten sich mit dem Boot durch das morgendliche Schneetreiben, so dass wir doch immerhin 5 Boote zählten.

Gestärkt machten wir uns mit der leider immer noch kühlen Bise auf den Rückweg. Immerhin blieben wir nun vor Regen und Schnee verschont. Wir freuen uns auf den nächsten Segel-Anlass und haben voller Optimismus die Winterkleider nun ganz hinten im Keller versteckt!

Eva & Christoph

 

 

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